Schulleitung

Partizipation mit Schüler:innen, um den eigenen Unterricht zu verbessern

Ausgangslage

An der Sekundarschule Hedingen wird im Kollegium schon länger darüber diskutiert, wie es gelingen kann, die Schüler:innen neben den üblichen Gefässen wie Klassenrat oder Schulparlament für mehr partizipatives Engagement zu gewinnen.  

Als eine Lehrerin auf ein Projekt der Pädagogischen Hochschule Zürich aufmerksam wird, in dem gemeinsam mit Schulen neue Wege der Partizipation entwickelt, erforscht und erprobt werden sollen, beschliesst das Kollegium, sich daran zu beteiligen. Das Projekt heisst «Partizipative Schulentwicklung – Unterricht mit Schülerinnen und Schülern gestalten» 

Der Lehrerin wird schnell klar, dass sie ihren Unterricht mit Hilfe der Schüler:innen reflektieren und gegebenenfalls verbessern möchte. Zunächst fragt sie eine Gruppe von Schüler:innen, was ihnen am Unterricht nicht so gut gefällt. 

Das Schulentwicklungsrad als Analyseinstrument

Lernen der Schüler:innen

Die Lehrperson merkt schnell, dass es sich lohnt, mit den Schüler:innen zu diskutieren, wie sie ihren Unterricht attraktiver gestalten kann.

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Prozessgestaltung

Die Lehrerin bittet einige Schüler, ihr bei der Unterrichtsvorbereitung zu helfen. Das kommt bei den Jugendlichen gut an.  

Sie verabreden sich, um den Unterricht gemeinsam vorzubereiten. Zum Treffen bringt die Lehrerin einen Vorschlag mit. Sie stellt die einzelnen Sequenzen der Lektion vor und gemeinsam wird diskutiert, was gut ist und was verbessert werden kann. 

Danach beobachten die Jugendlichen die Unterrichtslektion und machen sich Notizen. In einem dritten und letzten Schritt werden die Beobachtungen ausgetauscht und ein Fazit gezogen. 

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Haltungen und Emotionen

Das Team ist sich der Notwendigkeit einer offenen Haltung bewusst. Man kann nicht davon ausgehen, dass alles auf Anhieb funktioniert. Mit der Zeit bekommt man ein Gespür dafür, was funktioniert und vor allem, wo sich der enge Einbezug der Schüler:innen lohnt.

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Rahmenbedingungen

Viele Lehrpersonen zeigen sich kritisch gegenüber einem zu starken Einbezug der Jugendlichen. Sie befürchten, dass die Schüler:innen Partizipation mit «ich wünsche mir etwas und das wird dann auch umgesetzt» verwechseln. Daher ist es wichtig, die Rahmenbedingungen im Vorfeld zu klären.

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Individuelle und organisationale Kompetenz

Nach einer Weile sehen mehr und mehr Lehrpersonen die Chancen, die in der gemeinsamen Gestaltung des Unterrichts liegt.

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Fazit
Es hat sich sowohl für die Lehrerin wie auch für die Jugendlichen gelohnt, den Unterricht gemeinsam zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. Am Ende haben alle davon profitiert.